Das Ende der Jagdsaison

 

Das Ende der Jagdsaison 2010/2011 war Ende Januar, und der neue spanische Meister ist nun bekannt: sie heißt Deseada, eine schön gebaute Hündin und jetzt wohl dazu verdammt, als Brutmaschine zu dienen, da ihr Nachwuchs sehr wahrscheinlich sehr wertvoll sein wird. Außerdem wird sie vermutlich in ihrer Freiheit eingeschränkt werden, weil eine so kleine wertvolle -Hündin dazu neigt unappetitliche Typen anzuziehen, die gerne mitten in der Nacht aufstehen, um zu versuchen, die Eigentumsverhältnisse zu ändern. Selbst die weniger wertvollen werden hier und da gestohlen. Dies ist zu einem großen Problem geworden, da die meisten Jäger noch keine Lösung gefunden haben und die Diebstähle immer weiter gehen und manchmal 6 auf einmal verschwinden. Mein Vorschlag wäre es, sie nachts mit ins Bett zu nehmen (wenn die meisten Diebstähle stattfinden), sie werden unter die Bettdecke kriechen und kein Zigeuner wird auf die Idee kommen, dort nachzusehen. Das Ende der Diebstähle…!

Es gibt einen Jäger, der bereits 12-mal miterleben musste, wie man ihm die Galgos klaut und der mit einer wenig tierfreundlichen Lösung kam: er baute einen Bunker unter seinem Haus! Die sitzen dort in kompletter Dunkelheit, da er nur das Licht anmacht, wenn er zu ihnen kommt. Die Tür ist aus verstärktem Stahl und der Bunker ist 3 Meter unter der Erde und nur über Treppen zugänglich. Letztendlich ist er nur am Wert von ungefähr 3.000-4.000 pro interessiert (sagt er), und nicht am Wohlergehen der Hunde, was meiner Meinung nach wirklich ernsthaft gefährlich ist! Es scheint ihn nicht zu stören!

Dass Ende der Jagdsaison bedeutet, dass die Zwinger und Tierheime sich mit Galgos füllen die es nicht geschafft haben, Meister zu werden und die nun von ihren enttäuschten Besitzern ausrangiert werden, um sie durch einen Neuen zu ersetzen, oder meist durch mehrere Neue, neue Anwärter auf den meist gewünschten Titel, den ultimativen Traum eines jeden Jägers.

Als Folge dessen gibt es tausende von Galgos in den Tierheimen, die auf ihre Hinrichtung warten (die üblicherweise innerhalb von ein paar Wochen auf schreckliche Weise erfolgt) und diese Menschen, die Jäger aber auch die führenden Organisationen, die alle das Wort Galgo stolz in ihrem Namen führen, kümmert dies nicht. Für sie ist es nutzloses Werkzeug geworden, welches sie nur loswerden müssen.

Und so wird eine Rasse von aristokratischer Abstammung in zu nichts mehr als zu einem Einweg-Produkt, wie ein leerer Milch-Karton, den man in dem Müll werfen kann, in Zusammenarbeit mit den Jagd-Verbänden, die sich mehr um die Interessen der Jäger kümmern als um die, die nicht selbst für sich sprechen können, den Galgos. Und dies ist nicht richtig! Deshalb müssen wir für sie sprechen!

Das ist das, was glücklicherweise auch geschieht und eine Menge Galgos können aus den Zwingern gerettet werden genauso wie diejenigen, die umherirren, weil sie auf Feldern und Straßen ausgesetzt wurden, sie wurden vorübergehend in einer Residencia untergebracht, wie in einer Hundepension.

Vor einer Weile wurde Scooby um Hilfe gebeten und 130 Galgos fanden den Weg, und nun brauchen sei wieder Hilfe für weitere 100 Galgos aus Andalusien, von einer Hundepension in der Nähe von Sevilla. Da wir wieder etwas Platz hatten, da einige schon adoptiert wurden, haben wir natürlich beschlossen, auch diesen Galgos zu helfen.

Und letzte Woche kamen bereits 33 von ihnen an und der Rest wird auch bald nachkommen. Und sie sind toll! Als sie aus ihren Boxen im Bus herauskamen und in die Paddocks verteilt wurden, hat man sich wirklich gefragt, wie ein Mensch (nun, wenn man sie Menschen nennen kann) nur daran denken kann, diese schönen, gesunden und oftmals noch jungen Tiere in den Todeszwinger zu schicken, wo sie eingeschläfert werden. Haben diese Leute keine Gefühle? Kein Gewissen? Ich glaube nicht, da wir nun 33 Beweise hier herumlaufen haben. Und für mehr Beweise braucht man sich hier nur all die andern anzusehen, die bereits vor diesen Hunden hier angekommen sind.
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Bei Scooby ist es, wie wenn sie aus der Hölle in den Himmel kommen, weil das Leben in den Zwingern sehr schwer für sie ist. In vielen Fällen gibt es keine Betten, keine Decken, keine medizinische Versorgung. Wenn sie krank sind, werden sie sowieso sofort eingeschläfert und sie bekommen kaum Nahrung, weil was nützt die Fütterung von Tieren, die sowieso innerhalb weniger Tagen sterben?
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Aber sie werden den Himmel auf Erden haben, wenn sie von euch adoptiert werden. Dann werden sie alles erhalten, was sie in der Vergangenheit vermisst haben, deshalb sind wir auf Euch alle angewiesen, um diesen Schönheiten zu helfen, mit Spenden oder Adoptionen dieser Lieblinge. Ihr werdet aufgrund ihres fabelhaften Charakters einen Freund fürs Leben bekommen!
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Auf den Bildern könnt ihr die Ankunft bei Scooby sehen und wie sie es genießen, wieder frei und sich aber nicht bewusst zu sein, dass noch vor einer Weile der Tod ihre Zukunft gewesen wäre. Aber glücklicherweise konnte durch viele gutherzige und freundliche Menschen ihre Zukunft geändert werden
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Vielen Dank dafür!.

Cobie

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Zum Thema im Forum

http://www.galgo-in-not.de/forum/viewtopic.php?f=40&t=28252

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