Das Drama des Galgos

Der am 14. März in der Tagezeitung La Verdad erschienen Artikel berichtet von der Rettung von 9 und vier Welpen aus der städtischen Perrera von Murcia, die Tiere befinden sich nun dank der Tierschutzorganisation Baas Galgo in einem Tierheim in Córdoba. Die Jagdsaison ist schon lange beendet, jedoch nicht das Leiden der Galgos.

“Für diese in unserem Land typische Rasse, sieht die Zukunft sehr schwarz aus, wenn sie nicht mehr für die Jagd nützlich sind. Das Aussetzen und der Tod durch Erhängen ist in der Regel ihr übliches Schicksal.”

Da der in als reiner Jagdhund gehalten wird ist sein Ansehen dementsprechend schlecht, er ist nichts weiter als ein Nutztier welches benutzt und sobald unbrauchbar geworden, weggeworfen wird. Dieses Bild ist in den Köpfen der meisten Spanier verankert und dementsprechend schwer ist es den Galgo als Familienhund innerhalb des Landes zu vermitteln.

Der Autor nimmt kein Blatt vor dem Mund, “Wenn sie nicht mehr nützlich sind weil verletzt oder zu alt, werden sie ausgesetzt oder an einem Baum gehangen. In den Landstrichen Spaniens wo die Jagd mit Galgos üblich ist, wie Andalusien, Castilla-La Mancha, Castilla-León und Murcia, gehört ein an einem Baum erhangener Galgo schon seit langem zum Landschaftsbild.”

Das wohl größte Problem welches Baas Galgo anspricht ist die wahlose Zucht der Galgos, eine Hündin die nicht mehr für die Jagd gebraucht wird dient danach der Zucht, Welpen werden produziert wie am Fließband, es gibt keine Bestimmungen die dies verhindern oder regeln, die Bedingungen unter denen die Galgos gehalten werden sind meistens miserabel und nur die wenigsten haben das Glück von Tierschutzorganisationen aufgenommen zu werden.

Quelle mit Video: laverdad.es

Quelle

www.sos-galgos.net

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