Die Geschichte von zwei ausgesetzten Galgos

 

Gala und Tom* wurden auf einem Feld ausgesetzt. Als wir sie kennenlernten, waren sie in einem schlimmen Zustand: abgemagert, verletzt, panisch, wenn sich ihnen Menschen näherten.

Einige fiese Typen ließen sie nicht in Ruhe, trieben sie in die Enge, versetzten sie in Angst und Schrecken und warfen mit Steinen nach ihnen. Die beiden lebten versteckt und wir befürchteten, sie würden verhungern. Sie waren solche Nervenbündel und so ängstlich, es schien uns fast unmöglich ihr Vertrauen zu gewinnen. Wir brauchten mehr als zwei Jahre, in denen wir sehr unter ihrer Situation litten, um ihre Verstecke ausfindig zu machen und indem wir immer wieder Futter brachten und uns ihnen dabei langsam annäherten, schafften wir es schließlich. Sie fingen an, uns zu vertrauen.
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Danach verbrachten wir eine etwas ruhigere Zeit, in der wir ihnen immer eine gute Portion Futter vorbei brachten und gleich an Ort und Stelle zusahen, wie sie sie aufaßen, denn immer wenn wir mehr Futter als sie brauchten für sie dort ließen, warf es irgendjemand weg. Sie nahmen zu, das ehemals matte Fell fing an zu glänzen – das extra für sie zuhause zubereitete Futter zeigte Wirkung. Aber mit der Ruhe war es schnell vorbei, als wir sahen, dass es Leute gab, die versuchten, die Galga mit einem Seil einzufangen, Ihr könnt Euch vorstellen, wozu..

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Und noch schlimmer, wir beobachteten, wie ein paar Jungen den Rüden einkreisten. Im Gesicht des Hundes zeichnete sich der blanke Horror ab. Wenn wir nicht dort gewesen wären….ihr Gesichtsausdruck ließ keinen Zweifel aufkommen, was sie mit ihm vor hatten. Außerdem erzählten uns später ein paar Frauen, denen die Jungen bekannt waren, dass diese Jugendlichen nichts anderes im Schilde führten, als sich mit den Hunden zu „vergnügen“ und dass sie nicht ruhen würden, bis sie sie umgebracht hätten.

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Damit konnten wir auf keinen Fall leben. Wir mussten sie retten! Zum Glück fing die Galga an, uns aus der Hand zu fressen und sich langsam streicheln zu lassen. Der Rest war leicht. Sie lief uns einfach hinterher. So intensiv wir es auch versuchten, an diesem Tag schafften wir es nicht, den Rüden einzufangen. Er stand nur einen Meter von uns weg und schien zu schreien „ich will ja, aber ich kann nicht“. Am nächsten Tag fuhren wir wieder hin, wild entschlossen, es diesmal zu schaffen. Und mit viel Geduld und etwas Mut.

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Heute sind beide in Sicherheit. Es war harte Arbeit, aber es erfüllt uns mit solcher Befriedigung, zu sehen, wie lieb, zärtlich, ruhig und dankbar sie nun sind. Sie haben einen bewundernswerten Charakter. Wir dachten, es würde für sie schwer werden, sich einzuleben – nach allem, was sie durchgemacht haben, nach so langer Zeit der Vernachlässigung. Aber ganz im Gegenteil, das Einzige, was sie wollen, sind Streicheleinheiten, Ruhe, faul rumliegen und dir zeigen, dass sie dankbar sind für das, was du für getan hast

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Wer sie adoptiert, wird sich einen Schatz ins Haus holen. Zögert nicht! Diese beiden haben sich ein schönes Zuhause nach all der Zeit der Vernachlässigung mehr als verdient.

*Diese Namen existieren nur in unseren Köpfen. Wir wollten ihnen bisher noch keine Namen geben, weil wir davon träumen, dass sie ein Zuhause finden und dort auch ihren Namen erhalten. Gala haben wir wegen Galguita ausgesucht und Tom zu Ehren des Vaters unseres Hundes, weil wir ihn nie vergessen werden. Vor etwas über einem Jahr ist er trotz all unserer Versuche, seine Krankheit zu bekämpfen, leider gestorben

Heute sind beide in Sicherheit. Es war harte Arbeit, aber es erfüllt uns mit solcher Befriedigung, zu sehen, wie lieb, zärtlich, ruhig und dankbar sie nun sind. Sie haben einen bewundernswerten Charakter. Wir dachten, es würde für sie schwer werden, sich einzuleben – nach allem, was sie durchgemacht haben, nach so langer Zeit der Vernachlässigung. Aber ganz im Gegenteil, das Einzige, was sie wollen, sind Streicheleinheiten, Ruhe, faul rumliegen und dir zeigen, dass sie dankbar sind für das, was du für getan hast.

Quelle

http://www.scoobymedina.org

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