Galgos in Not – Rundbrief 1/2010

Rundbrief 1/2010

Hallo liebe -Freunde!
Wir wünschen euch allen noch ein wunderbares Jahr 2010. Die Feiertage sind vorbei, das begonnene Jahr wendet sich schon dem Alltag zu.
Wir werden in diesem Jahr die „Tradition“ der Rundbriefe wieder aufnehmen, die leider im letzten Jahr etwas „eingeschlafen“ war. Glücklicherweise hat ja Heike über unsere im Buschhof berichtet.
Das Jahr hat frisch begonnen und mit den Ereignissen über die Jahreswende soll der erste Rundbrief beginnen, mit Nachrichten, die Trauer und Freude gleichzeitig in sich tragen.
Am 20.12. haben wir – angesprochen über eine Anfrage von Tierschutzkollegen – in einer Perrera in Andalusien die Zusage gegeben, dass wir einige übernehmen werden. Die Hunde sollten Anfang Januar in eine Auffangstation gebracht und dort vorbereitet werden und dann nach Deutschland kommen.
Die Aufregung, die zwischen Weihnachten und gestern viele mit durchgestanden haben, kann man kaum in Worte fassen und die heftigen Details möchten wir euch ersparen. Von 7 Hunden, die wir auf unserer Liste stehen hatten, konnte tatsächlich EINE die Perrera verlassen. Alle anderen sind tot oder wir wissen nicht, was mit ihnen ist.
Das sind Etna und Isis:
BildBildso sahen sie aus, als sie reserviert wurden

BildBildund so nur 1 Woche später.
(die, die unter Etna liegt, ist Etna II)

Wir haben alle Pläne über den Haufen geworfen, Jane ist gemeinsam mit einer Freundin über 300 km zu der Perrera gefahren und hat die Hunde ins Auto gepackt, die für uns reserviert waren bzw. … sie hat unsere Liste dann wieder aufgefüllt. Sieben Hunde sollten die Chance auf ein neues Leben bekommen und sieben Hunde hat sie auch mitgenommen.

Die einzige, die von unserer ursprünglichen Liste noch übrig ist, ist Anuk. Und das grenzt wirklich an ein ziemlich großes Weihnachtswunder. Sie hat drei Monate in dieser Perrera überlebt, die eigentlich alle Hunde euthanasiert, die mehr als 20 Tage dort sind und keine Reservierung haben. Aber Anuk wurde jedesmal zur Seite geschoben: Du noch nicht! Die Älteste auf unserer Liste! Welche Kraft muss diese Dame in sich tragen, das durchzustehen und zu überleben und weiterhin so lebensfroh zu sein!
Und das ist Anuk BildBild
BildBild

Sieben Hunde, 6 Galgos und 1 kleine Podenca haben jetzt eine Zukunft.
Alle sind seit Donnerstag (07. Jan) abend bei Jane in der Auffangstation, werden dort medizinisch versorgt und aufgepäppelt. Die beiden schlimmsten Fälle waren einen Tag in der Tierklinik , haben dort Infusionen, Aufbauspritzen etc. bekommen, Bluttests wurden gemacht. Zu unser aller Überraschung sind beide gesund, alle Werte in Ordnung, die MMK-Tests stehen noch aus, aber die Schnelltests haben nichts angezeigt.

BildBild
Das ist Etna II, sie hätte keine 24 Stunden mehr durchgehalten. So gut wie verhungert, dehydriert und traumatisiert. Sie hat eine Verletzung im Rücken/Hüftbereich, was es ist, wissen wir nicht, sie kann noch nicht richtig stehen und gehen – erst muss sie wieder allgemein „auf die Füße“ kommen.

Das ist AdinaBild
ebenfalls in erbärmlichem Zustand, extrem mager, total dehydriert, eine heftige Verletzung am Fuß.

Und das sind die anderen Glücklichen, die jetzt für alle, die gestorben sind, mitleben werden!
Großer, sehr verschmuster RüdeBild

BildJunger Rüde hat eine lange, teils noch offene Wunde über den Rücken.

BildPodenca Garabita

Diese Galga heißt OlallaBild

In der Perrera saßen noch viele Galgos. Alleine diesen Donnerstag waren morgens 17 Galgos abgegeben worden, teilweise in schlimmem Zustand. Einer davon war um die Mittagszeit schon tot.
Wir haben daher gemeinsam mit Jane beschlossen, dass sie nächste Woche nochmal acht Galgos dort wegholt und bei sich aufnimmt.
Für all diese Hunde brauchen wir eure Unterstützung. Alle brauchen in irgendeiner Form medizinische Versorgung, sie müssen aufgepäppelt und vorbereitet werden.
Im Laufe der nächsten Woche werden wir die Hunde auf der Website vorstellen. Im Moment sollen sie sich erst einmal erholen und das Grauen loswerden. Drückt ihnen die Daumen, dass sie sich gut erholen.
Sobald sie dann reisefähig sind, fliegen sie nach Deutschland.
Bitte hört euch um, wir brauchen Flugpaten. Abflughafen ist Sevilla oder Jerez de la Frontera,
Zielflughäfen können sein: München, Nürnberg, Frankfurt, Köln
Und für einzelne Hunde werden dann sicher auch Pflegestellen gebraucht – und natürlich Familien, die sie adoptieren!
Derzeit würden wir uns sehr über finanzielle Unterstützung freuen, solche Hilfsaktionen gehen immer sehr ins Geld.
Auch Überweisungen direkt nach zu Jane sind natürlich möglich.
Im Namen unserer Galgos danken wir euch!
Viele herzliche Grüße
Diana Jork
und das Team von Galgos in Not

Bankverbindung:
D.Jork f. GiN Frankfurter Sparkasse Konto Nr. 1202213047 BLZ: 50050201
IBAN: DE89 5005 0201 1202 2130 47 BIC/SWIFT: HELADEF1822.

www.galgos-in-not.de

Thema galgo-in-not.de: http://www.galgo-in-not.de/forum/viewtopic.php?f=40&t=20615

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