Tierschutz-Windhunde auf dt. Hobby-Rennbahnen Ja? oder Nein?

-Windhundeauf dt. Hobby-Rennbahnen

Ja? oder Nein?
von Bärbel Wolf

Zu diesem Thema gibt es grundverschiedene Meinungen, die scheinbar nicht auf einen Nenner zu bringen sind, hier und da für heftige Diskussionen sorgen

Ich kann und möchte sie weder alle vertreten, noch alle wiedergeben. Ich möchte auch hier nur einiges aus meiner eigenen Erfahrung zu bedenken geben. Ihre Meinung bilden Sie sich bitte selbst.

Zuvor kurz zusammengefasst diesbezügliche Erfahrungen von mir: Ich lebte sowohl mit aktiven Rennhunden, die auf dt. (Hobby)Rennbahnen liefen, als auch mit Windhunden, die ich nicht dafür geeignet hielt und halte. Ich lebte sowohl mit Windhunden vom Züchter, als auch mit (geretteten) Tierschutz-Windhunden. Mit verschiedenen Windhundrassen verschiedenen Alters vom Welpe bis zum Senior, sowohl deutschen als auch ausländischen.

Welche ließ ich auf (Hobby)Rennbahnen laufen? Gesunde, unverbrauchte , dessen Vergangenheit ich lückenlos kannte, die aus allen in betracht kommenden Gesichtspunkten für diese extreme Höchstleistung geeignet, entsprechend gehalten, ernährt und trainiert wurden.

Welche Hunde ließ und lasse ich nicht auf (Hobby)Rennbahnen laufen?

Windhunde, deren Vergangenheit ich nicht wirklich kannte. Sowohl bei deutschen, als auch bei ausländischen Windhunden.

Warum?

Windhunde erbringen beim Hetzen ihre absolute Höchstleistung, die extreme Leistung für ihren gesamten Körper, dem selbst junge, kerngesunde, aber nicht wirklich ausreichend trainierte Windhunde nicht gewachsen sind und enorme Schäden davon tragen können, bis zum Tod (Greyhoundsperre). Bei Windhunden, deren Vergangenheit ich nicht wirklich kenne, gehe ich dieses Risiko auf gar keinen Fall ein. Sie sind aus meiner Sicht von Jung an nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgt worden, nicht ausreichend mit frischem Wasser, ihre Knochen und Organe sind mehr oder weniger nicht optimal versorgt. Diese Hunde werden von keinem spanischen Vorbesitzer auf Langzeitgesundheit gehalten, das spielt absolut keine Rolle, sie sind jedes Jahr, jederzeit sehr schnell und reichlich ersetzbar, sie werden unvorstellbar schlecht versorgt, verschlissen, leben enorm unter Stress und körperlicher Ausbeutung. Die meisten werden im Alter um die zwei Jahre bereits “entsorgt” – falls sie es überhaupt bis dahin schaffen -, da werden erst die Knochen fest, da sollten sie erst voll belastet werden. Viel zu jung werden sie viel zu oft z.B. zur Jagd eingesetzt. Körperliche Schäden sind die Folge davon.

Freilich rennen auch diese gern! Auf der Windhundrennbahn wird aber ein “falscher Hase” (Lappen, ein Stück Fell…) an einem Strick gezogen. das bedeutet für den Windhund der Hetztrieb wird ausgelöst, er wird absolute Höchstleistung erbringen, ob er dazu die Voraussetzungen mitbringt oder nicht! Er wird damit zur Höchstleistung animiert. Der Hetztrieb ist so enorm stark, er wird rennen… Er wird auch nicht aufhören zu hetzen, sofern ihn keine schlechte Erfahrung traumatisierte und dadurch stoppt, er wird laufen. Für den Windhund ist das kein Spaß, es ist bitterer Ernst, es geht ihm dabei ums Ganze, um seine Lebensberechtigung. Spaß haben die Besitzer, vielleicht. Vielleicht auch nicht, weil sie enttäuscht sind, erwartet hatten das er noch schneller läuft.

Sollte z.B. ein Tierschutz- aus gar nicht auf eine (Hobby)Rennbahn?

So möchte ich das auch nicht sagen, aber meiner Meinung nach gehören bestimmte Voraussetzungen dazu – um einen ca. zwei-jährigen Galgo auf der Bahn laufen zu lassen. Ich meine er müsste umfangreich untersucht werden, auch die Knochen geröntgt (alte Verletzungen, Knochenbrüche, Arthrose…), geröntgt ob er Schrotkugeln im Körper hat. Nach sämtlichen südlichen Krankheiten untersucht werden, nicht nur auf die Schnelltests der Tierschutzorganisationen verlassen. Auf Herzwürmer, Blutparasiten müsste er auch untersucht werden, die Zähne gut angeschaut. Vieles lässt sich per normalem röntgen gar nicht erkennen, es müsste ein CT gemacht werden. Der müsste lange Zeit mit gutem Wissen und vor allem Verstand mit Herz trainiert werden, auch wenn er muskelbepackt aus Spanien kommt. Wobei bei all dieser Fürsorge die Mangelernährung und dadurch schlechte körperliche Voraussetzungen nicht gutzumachen sind. Sie müssten lange Zeit erst einmal artgerecht und vernünftig ernährt werden um ihre Organe erst einmal ordentlich und ausreichend zu versorgen. Für mich bedeutet die Konsequenz daraus nur eines: Meine Tierschutzhunde kommen nicht auf eine Rennbahn, ich werde sie dieser Animation zum Hetzen und somit zur absoluten Höchstleistung nicht aussetzen.

Auch beim Cursing wird der Windhund zum Hetzen animiert, auch dies ist ein Ersatz für natürliches Jagen. Es ist weitgehendst einer natürlichen Hasenjagd nachgeahmt, der Parcour ist so angelegt als ob der Windhund in freier Natur einen Hasen jagen WÜRDE. Die Jagd, das Hetzen (des Lappens oder Fellstückes) kann umfassender bewertet werden, nicht nur die pure Geschwindigkeit, auch das Jagdverhalten, die Geschicklichkeit, das Zutreiben, das Verfolgen, das Zusammenspiel der beiden beteiligten Windhunde usw. Auch die Geschwindigkeit ist interessant, aber nicht das Hauptkriterium. Auch beim Cursing muss der Windhund vollkommen gesund und absolut fit sein, da gibt es keinen Unterschied zu den Voraussetzungen beim Rennen auf einer Rennbahn. Auch beim Cursing erbringt er absolute Höchstleistung. Ein Hund, der bisher nur auf Rennbahnen lief, könnte sich beim Cursing schwer verletzen, da er eventuell diese enorme Körperbeherrschung beim Richtungswechsel mit hoher Geschwindigkeit gar nicht gewohnt ist, entsprechende Muskelgruppen nicht trainiert sind.

Alle meine Tierschutz-Windhunde haben Mängelschäden… ausnahmslos alle, auch die sehr jungen und unverbrauchten. Meistens haben sie Knochendeformationen durch Mangelernährung, die man teils kaum sieht aber vorhanden sind. Wenn man ganz genau hinschaut sieht man es, sofern man weiß wie ein solcher Hund gesund aussehen muss. Nicht zu vergessen ist auch, das so mancher ausrangierter Windhund “froh” ist keine Höchstleistung mehr erbringen zu MÜSSEN. Meistens wurden sie viel zu jung viel zu oft zum Jagen/Hetzen eingesetzt, nicht ohne Grund wollen einige gar nicht mehr hetzen – animiert auf der Rennbahn täten sie es dennoch, weil der Hetztrieb extrem stark ist, ein in den Genen verankerter Überlebenstrieb ist.

Beim Hetzen erbringt ein Windhund eine solch extreme Leistung, zu der kein anderer Hund in der Lage sein könnte, nicht einmal annähernd. Deswegen unterscheiden sich Windhunde körperlich auch sehr von ihnen. So z.B. haben sie ein wesentlich größeres Herz, eine wesentlich größere Lunge um die dazu erforderlichen Mengen an Blut und Sauerstoff überhaupt transportieren zu können. Sie haben ein völlig anderes Verhältnis zwischen Muskeln und Fettanteil, zugunsten der Muskelmasse. Selbst das Blutbild von extremen Sprintern unterscheidet sich vom Blutbild anderer Hunde. Sie sind absolute Spezialisten, die bei Höchstleistung extreme körperliche Leistungen erbringen, die umfassen ein sehr hohes Maß an Gesundheit erfordern um keinen Schaden davon zu tragen. Zu bedenken ist auch das ein importierter Tierschutzhund enormen Stress hinter sich hat, von dem er sich nicht in ein paar Monaten erholt hat. Er ist “vollgepumpt” mit Impfungen, mit Giften gegen Ungeziefer, ist oft frisch kastriert, sicher auch mit Antibiotika und anderen Medikamenten behandelt von denen sie nicht einmal etwas wissen. Alles belastet den Organismus extrem und lange Zeit. Ängste und Traumata belasten den Hund, blockieren seine körperliche Leistung… und und und.

Alte “Rennhasen”, die schon viele Jahre lang Windhunde auf (Hobby)Rennbahnen laufen lassen, auch so manche Windhundzüchter haben in der Regel das Wissen, haben die Erfahrung um diesen Hundesport verantwortungsbewusst betreiben zu können. Von “Schwarzen Schafen” abgesehen, die es überall, leider auch da gibt. Mir dreht sich aber das Herz im Leibe herum, wenn ich mitbekomme das ein Anfänger seinen spanischen Galgo erst vor paar Monaten das Bein wegen einem Bruch nageln ließ und ihn nun begeistert auf der Rennbahn laufen lässt… “nur” an einem Trainingstag oder “nur” aus Spaß…. das macht aber für den Hund keinen Unterschied, er geht immer bis an seine Grenzen. Mir geht der Hut hoch wenn ich über so manche Begeisterung lese, was für Hunde aus dieser Begeisterung ohne Wissen ihrer Besitzer auf eine Rennbahn “dürfen”. Der Mensch zahlt nicht dafür, sondern der Hund. Nicht ohne Grund werden aktive “Rennhunde” auf unseren (Hobby)Rennbahnen vorm Rennen von einem Tierarzt begutachtet, selbst als Kleinigkeit erscheinendes (wenn man es nicht besser weiß) ist Grund genug den Hund vom Rennen auszuschließen. Und diese an offiziellen Rennen teilnehmenden Hunde sind trainiert und top fit, haben eine ausreichende Basis für diesen extremen Hochleistungssport.

Einen Windhund könnte man im Vergleich mit allen anderen Hunden als “Formel-1″ einstufen. Es nützt nichts einen schönen Rennwagen zu haben, auch nichts den besten Fahrer hinein zu setzen, es muss rundum alles optimal abgestimmt sein und zu 100 % funktionieren damit das Fahrzeug überhaupt durchhält oder gar um erfolgreich zu sein. Jedes einzelne Teil muss diese enormen Höchstleistungen aushalten können, der Schwachpunkt ist entscheidend ob das Fahrzeug überhaupt am Ziel ankommt oder “zu Bruch geht”. Eine Crew absoluter Spezialisten behält das alles im Auge, sie kämen ganz sicher niemals auf die Idee auch nur ein einziges Teilchen zu verwenden das dieser abverlangten Höchstleistung vielleicht stand halten könnte oder gar schon bei x Rennen eingesetzt war. Und dabei handelt es sich um reines austauschbares Material… nicht um ein Leben, ein Lebewesen das Schmerzen empfindet, bei dem man beliebig Ersatzteile austauschen kann… Wissen Sie wie ein Hochleistungssportler aufgebaut wird, bzw. sich aufbaut? Ich weiß es nicht ganz genau bis ins letzte Detail. Aber kein Sportler, und sei er noch so gut, käme ohne entsprechender Vorbereitung inklusive ordentlicher Ernährung und langem stetigen Trainingsaufbau auf die Idee nach langer Knastzeit bei “Brot und Wasser” direkt zur Olympiade zu fahren. Absurder Vergleich? Nein! Genau das wird mit Windhunden gemacht, die z. B. aus Spanien kommen. Wer weiß wie lange sie eingesperrt waren, von all den anderen “Schwachpunkten”, die ich oben bereits erwähnte ganz abgesehen… Bei Wasser und (Zucker)Brot waren sie alle…

Als ich mit dem ersten Windhund liebäugelte zog mich meine Neugier natürlich auch zu einem Windhundsportverein. Ich wollte sie sehen, erleben. Lange ist es her… ich muss aber selbst jetzt noch den damals aktiven “Rennleuten” ein ganz großes Danke aussprechen. Sie achteten verantwortungsvoll auf jeden Neuling, begleiteten ihn aufklärend und beratend, führten den Neuling quasi mit seinem Hund bei Interesse soweit bis der Hund irgend wann entsprechend aufgebaut und körperlich in der Lage war einmal ein Drittel der Renndistanz zu laufen. Beim nächsten mal vielleicht schon die Halbe Strecke, je nachdem wie sich der Hund zeigte. Das war die Crew mit ihrem Spezialwissen, ihrer Erfahrung, wie sie bei meinem Formel-1-Beispiel erwähnt ist. Das waren die Leute, die auch mal zu Jemandem sagten “Schöner Hund, aber besser nicht laufen lassen, weil…”, eben weil sie das nötige Wissen hatten.

Meine Hunde leben trotzdem glücklich und artgerecht ausgelastet, auch wenn sie nicht auf (Hobby)Rennbahnen laufen. Sie rennen, aber nicht animiert, sondern freiwillig. Auch sie hecheln nach einem solchen Sprint und powern sich aus, werden aber nicht animiert bis zum Äußersten zu gehen und das ist ein großer Unterschied bei vorgeschädigten Windhunden. Wie man das macht, ergeben die Möglichkeiten die sich einem bieten, die Möglichkeiten nach denen man sucht, auch Wissen was dieser oder jener Windhund braucht. Auch dazu sind bestimmte Voraussetzungen erforderlich, nämlich eine sehr gute Bindung und starkes Vertrauen was zusammen in einem wunderbaren freiwilligen Gehorsam münden kann.

Es gibt inzwischen auch einige “Windhundausläufe”, eingezäunte große Grundstücke, in denen Tierschutzorganisationen gemeinsame Treffen organisieren, da können sich Windhunde sicher umzäunt austoben. Von diesen Einrichtungen/Treffen bin ich begeistert, gerade für die immer mehr oder weniger vorbelasteten spanischen Galgos. Wie ich las gibt es da sogar extra Zeiten für unsichere Hunde. Großartig!

Windhundausläufe finden Sie z.B. bei Galgo-Hilfe , bei A.S.P.A., im Internet können Sie sicher noch weitere finden.

“Nur auf einer (Hobby)Rennbahn kann ein Windhund sicher rennen…”

Gewiss sind die Chancen sich auf der Rennbahn, sprich bei kontrolliertem Rennen, zu verletzen geringer, als beim Rennen in offenem Gelände. Letzteres zu vermeiden haben Sie aber zum größten Teil selbst in der Hand. Das Restrisiko ist etwa genau so hoch wie die Möglichkeit sich auf der Rennbahn zu verletzen.

Ein Windhund (Sprinter), der nur auf einer geebneten Rennbahn zu laufen gewohnt ist, könnte sich sehr schnell beim Rennen im Freien verletzen. Er hat praktisch nicht gelernt selbst bei Höchstleistung auf den Boden zu achten. Das dies möglich ist, beweisen unzählige freilaufende Windhunde, die sich nicht verletzten. Windhunde die nur das Oval der Rennbahn fürs Rennen kennen sind wohl kaum in der Lage im offenen Gelände Hindernissen entsprechend auszuweichen, sie spontan zu überspringen, Haken zu schlagen usw. Ihre Körperbeherrschung ist anders, im Grunde nicht umfassend entwickelt, ihnen kann sogar ein Mauseloch zum Verhängnis werden. Wobei ein Galgo sehr robust ist, er wurde für steiniges, schwieriges Gelände gezüchtet.

Zum Verhängnis auf einer gepflegten und absolut ebenen Top-Rennbahn kann aber auch ein winziges Stöckchen werden, das von einem Baum fiel… ich habe es selbst bei einem meiner früheren Hunde erlebt. Zum Verhängnis auf einer Rennbahn kann einem häufig laufenden Windhund werden, das er mehrere Kurven immer nur in einer Richtung läuft. Logische Folge, Verschleißerscheinungen (Arthrose usw.) an dem Fuß/Bein, das überwiegend oder gar immer innen läuft, weil es bei den Geschwindigkeiten enorm mehr belastet wird als das andere. Auch auf einer Rennbahn kann das winzigste Steinchen einen Kapselriss auslösen, auch auf der Rennbahn kann der extreme Sprinter eine Greysperre erleiden… Einen Vorteil sehe ich darin, das zumindest bei offiziellen Rennen ein Tierarzt vor Ort ist, der schnell handeln könnte, was man im offenen Gelände nicht hat.

Sicher läuft ein Windhund auf einer perfekt ebenen Rennbahn bei vergleichbar langer Strecke auf einer offenen Wiese schneller, Zehntel Sekunden womöglich. Aber wissen Sie was? Das ist dem Windhund völlig schnuppe, er schaut nicht auf die Stoppuhr. Der Mensch will das Letzte aus ihm heraus holen, der Mensch will durch seinen Windhund Anerkennung, sein Ego bedienen… Wenn´s nicht so wäre bräuchte er keine Zeitmessung. Dann würde er sich einfach nur an der Schönheit seines laufenden Windhundes erfreuen. Wäre sogar stolz wenn er sieht das sein Hund mit anderen um die Wette rennt und schneller ist. Es würde ihm reichen…

Windhunde sind Hetzhunde, müssen sie hetzen?

Windhunde sind Jagdhunde, die per Auge jagen. Man nennt es im Gegensatz zum Jagen anderer (Jagd)Hunde hetzen, weil der Windhund der einzige Hund ist, der seine “Beute” ausschließlich per Auge jagt und verfolgt und zwar so lange, bis er es nicht mehr sieht. Das heißt für mich aber noch lange nicht das er “hetzen” muss, also “Beute” (auch ein gezogener Lappen) verfolgen MUSS. Ein Windhund, der nicht die Gesamtheit an Voraussetzungen mitbringt um auf einer Rennbahn Ersatz für das natürliche Hetzen zu haben, kann dennoch artgerecht und glücklich leben. Sein Jagen ist ein Trieb, ist seine Bestimmung, er wird es auch im Spiel ausleben. Beim gegenseitigen Jagen mit Artgenossen z.B: Oder man kann “Spiele” mit ihm machen… (entsprechendes Gelände ohne Gefahren oder angrenzenden Straßen, Weisezäunen, vorausgesetzt…) Eine Person hält ihn, seine Bezugsperson läuft weit voraus, dann darf er auf Zuruf oder besser Handzeichen starten und nachlaufen. Und wie er nachlaufen wird! Ein Lachen werden sie in seinem Gesicht sehen und das können sie mit guten Gewissen genießen. Klar ist das auch animiert, aber nicht im Kreis mit einseitiger Belastung, sie können die Distanz entsprechend wählen, kein Konkurrent treibt ihn zu höherer Geschwindigkeit an. Dies alles macht er auch per Auge, dies alles ist Ersatz, wie auch Rennen auf der Rennbahn Ersatz ist für sein natürliches Jagen. Es ist aber nicht so extrem, es wird ihm nicht so ein enorm hohes Niveau abverlangt, der Stress ist für ihn Null. Auf einer Rennbahn steht er fast unter Dauerstress, angefangen bei den vielen Artgenossen, den vielen Menschen, immer wieder den Hasenzug zu hören oder gar andere Hunde hetzen zu sehen was seinen Hetztrieb auslöst und er ihn nicht bedienen kann.

Quelle: http://www.rubis-arche.de/hobbyrennbahn.htm

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